Speziell bei Sportlern hat das Koordinationstraining in den letzten Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Dies liegt unter anderem der Tatsache zu Grunde, dass sich die Erlebniswelt der Kinder in den letzten Jahrzehnten enorm geändert hat: Wichtige Bewegungserfahrungen wie Klettern, Rollen, Hüpfen, Springen und Balancieren sind immer mehr in den Hintergrund gerückt, da die Kinder lieber Stunden vor dem Fernseher oder dem Computer verbracht haben.
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Und bei dieser Entwicklung ist noch kein Ende abzusehen. Dieser Mangel muss nun durch koordinative Übungen ausgeglichen werden. Die koordinativen Fähigkeiten werden allgemein dazu benötigt, um Situationen zu meistern, die ein schnelles und zielgerichtetes Handeln erfordern. Die Koordination ist demnach auch im Sinne der Unfallvorbeugung von höchster Bedeutung. Je besser die koordinativen Fähigkeiten trainiert sind, desto schneller und effektiver können neue bzw. schwierige Bewegungen erlernt werden.
Was hat das aber nun mit Tennis zu tun? Das ist ganz einfach: Je besser die Koordination Ihres Kindes ausgebildet ist, umso schneller werden sich Fortschritte beim Tennistraining zeigen – und das schon nach wenigen Stunden. So werden Bälle schneller und besser eingeschätzt, man kann rascher reagieren, man ist allgemein beweglicher und natürlich wird das Verletzungsrisiko um vieles geringer. Dies sind nur ein paar Ergebnisse, die sich aus dem Koordinationstraining ergeben werden. Die verbesserte Koordination wird sich natürlich auch bei anderen Sportarten zeigen. Es handelt sich jedoch trotzdem um ein Koordinationstraining, das für Tennisspieler entwickelt ist – so werden auch Tennis-Übungen im Training zu finden sein. Der Tennisschläger darf also nie vergessen werden!
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