Die U10 bestand aus folgenden Spielern: Lennart Greiner, Mika Kunz, Johannes Knaus sowie Charlotte Platz, Marie Wild, Lara-Eva Geiner, Stephanie Künze und Lea Weber. Mannschaftsführer war Lennart Greiner.
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Völlig zurecht wurde die gemischte U10-Mannschaft beim Saisonabschlussfest dann auch zu der Mannschaft gewählt, welche die Zielvorgaben des Trainers am besten umgesetzt hat. Die Belohnung konnten sich die Kinder heute beim Bowling im "Lago" in Karlsruhe abholen. 90 Minuten lang konnten die Kinder zeigen, dass sie nicht nur mit Filzkugeln umgehen können. Hier kann man sich ein paar Bilder anschauen:
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Die U10-Mannschaft (Midifeld) ist mit Ausnahme von Katharina Müller aus der überaus erfolgreichen U9 (Kleinfeld) des vergangenen Jahres hervorgegangen. Die Kinder konnten sich unter der Anleitung von Katharina Esswein während des Wintertrainings spielerisch und konditionell weiterentwickeln. Nach den ersten Trainingsstunden im Freien und dem Mini-Pfingst-camp waren alle Jungs und Mädels heiß auf die Verbandsrunde. Die Lücke von Katharina konnte von Marie Wild mit Bravour geschlossen werden, sodaß schlussendlich in der Verbandsrunde folgende 6 Spieler zum Einsatz kamen: Lennart Greiner (MaFü), Mika Kunz, Johannes Knaus, Charlotte Platz, Marie Wild, Lara-Eva Greiner.
Das erste Spiel führte uns in den schönen Kraichgau zum TC Kürn-bach. Nach einer knappen Stunde Fahrt erreichten wir die nette kleine Tennisanlage, am Rande der Obstwiesen gelegen. Nach einem kurzen Empfang konnten wir auf allen 4 Plätzen gleichzeitig beginnen. Die Jungs konnten in ihren Einzeln recht wenig bestellen. Lennart und Mika gaben alles, verloren aber gegen sehr starke Gegner klar in 2 Sätzen. Dabei zog sich Lennart bei einem Sturz eine blutige Lippe zu. Bei den Mädels sah es etwas besser aus. Lara spielte ein recht ausgeglichenes Match, in dem sie zum Schluß aber doch den Kürzeren zog. Marie wuchs in ihrem Einzel über sich hinaus und ließ mit Ihrem sicheren Spiel der Kürnbacher Gegnerin keine Chance. Und bei den beiden Doppeln war dann die Luft raus… Aber auf dem Nachhauseweg war keiner so richtig traurig, weil wir heute auf einen Mitfavoriten um den Gruppensieg getroffen waren.
Beim zweiten Spiel mussten wir wieder auswärts antreten. Auch die Post SG Pforzheim erwies sich als übermächtiger Gegner. Lennart musste als Nummer 1 wieder gegen einen starken Spieler ran und verlor nach großem Kampf wieder klar in 2 Sätzen. Johannes fand im Einzel gar nicht ins Spiel und musste sich nach kurzer Gegenwehr mit dem klarsten aller Ergebnisse geschlagen geben. Auch Charlotte konnte gegen eine überaus starke Gegnerin nichts bestellen. Einzig Lara traf auf eine gleichwertige Spielerin. Nachdem sie den ersten Satz mit 4:0 gewonnen hatte, unterlag sie zu guter Letzt im Tie-Break und im Match-Tie-Break denkbar knapp. Im Doppel konnten sich die Jungs noch mal gewaltig steigern (Johannes war brilliant am Netz!), verloren aber knapp in 2 Sätzen. Bei den Mädels setzte sich das Pforzheimer Duo klar durch. Es können doch nicht alle Gegner so stark sein?!
In unserem ersten Heimspiel sollte dann endlich der Knoten platzen. Lennart lieferte als Nummer 1 wieder mal ein kampfbetontes Match, musste sich aber nach 1,5 Stunden mit dem knappsten aller Ergebnisse (8:10 im Match-Tie-Break) geschlagen geben. Dafür konnten Johannes, Charlotte und Marie ihre Einzel recht sicher in 2 Sätzen gewinnen – unser erster Punkt in der Verbandsrunde war somit schon sicher. Den Siegespunkt holten dann die Jungs im Doppel, da war die knappe Niederlage der Mädels gut zu verkraften. Alles in Allem war das Match gegen Bilfingen sehr ausgeglichen: 2 Sätze gingen über den Tie-Break und 5 Sätze endeten mit 5:3 – das machte viel mehr Spaß als die vorherigen hohen Niederlagen!Die in der Luisenstube bestellten Pizzas schmeckten allen Kindern vorzüglich.
Mit dem 1. TTC Königsbach kam die zweite Mannschaft nach Ettlingen, die es zu schlagen galt. Lennart konnte nach 3 vergeblichen Anläufen sein Einzel souverän gewinnen (mit 4:0 und 4:0 fast schon zu klar!). Leider konnte Johannes seinen Aufwärtstrend nicht fortsetzen und musste sich recht klar geschlagen geben. Ganz großes Tennis zeigte heute Charlotte, sie fegte einen Jungen mit 4:1 und 4:1 klar vom Platz – das war ihr mit Abstand bestes Spiel in der Runde. Dafür machte es Marie für alle noch mal unnötig spannend, bevor sie ihren Sieg (im Match-Tie-Break!) sicher hatte. Nach einer 3:1 Führung nach den Einzeln musste nun noch ein Punkt her. Dafür sorgten Lennart und Marie im Einser-Doppel. Leider konnten Johannes und Charlotte im Zweier-Doppel nur wenig Gegenwehr leisten.
Im letzten Verbandsrundenspiel ging es beim TV Pforzheim um den dritten Platz in der Midifeld-Runde. Lara konnte ihr Match recht schnell zu Ihren Gunsten entscheiden, sodaß sie in der Verbandsrunde nun doch ihr Erfolgserlebnis hatte. Ähnlich schnell ging es bei Marie, sie war heute aber übermotiviert und musste sich unnötig klar geschlagen geben – da war mehr drin! Lennart musste als Nummer 1 wieder gegen einen starken Spieler ran und verlor nach großem Kampf wieder klar in 2 Sätzen. Mika bot nach einer Operationspause wieder ein grandioses Match. Nach über einer Stunde Spielzeit musste das Spiel um eine knappe Stunde unterbrochen werden – Mika hatte heftiges Nasenbluten. Danach war das Match leider sehr schnell zu Ende… In den Doppeln sollte das Greiner-Duo den zweiten Matchpunkt holen, dieses Vorhaben misslang aber, und Mika/Marie verloren klar.
Fazit: Die U10-Mannschaft 2010 erreichte in der Abschlußtabelle der Midi-feldrunde einen 4. Platz, punktgleich mit dem Tabellendritten. Die rein sportliche Zielsetzung des Trainers wurde mehr als erfüllt. Mit jedem Rundenspiel haben sich die Jungs und Mädels sportlich weiterentwickelt. Im Verlauf der Verbandsrunde hat doch jedes Kind so seine Erfolgserlebnisse gehabt. Und als Mannschaft sind die Kinder auch zusammengewachsen. Jeder hat in den Spielen alles für das Team gegeben, und jeder hat für den Anderen mitgezittert und sich für dessen Erfolg gefreut. Bleibt zu hoffen, daß die Mannschaft zusammen bleibt und weiterhin so viel Spaß am Tennis hat. Ein Wehrmutstropfen aber bleibt: Charlotte zieht mit ihrer Familie für 3 Jahre nach England – diese Lücke ist nur schwer zu schließen.
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